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Spanien treibt eine neue Runde von Auktionen für erneuerbare Energien voran.

03.01.2025

Ziel ist die Integration von Projekten im Bereich erneuerbarer Energien in den nationalen Energiemix (voraussichtlich 60 GW bis 2030). Zudem schafft das Dekret Rechtssicherheit für den Energieregulierungsrahmen des Landes. Die spanische Regierung hat das Dekret gestern verabschiedet. Es regelt die Überwachung neuer groß angelegter Projekte im Bereich erneuerbarer Energien, Auktionen für saubere Energie und Netzanschlüsse für Kraftwerksprojekte.

Das spanische Ministerium für ökologische Transformation erklärte, der großflächige Ausbau erneuerbarer Energien werde die industrielle Wertschöpfungskette und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes stärken. Im Kontext der wirtschaftlichen Erholung nach der Pandemie werde dies zur Sicherung von Wirtschaft und Beschäftigung beitragen. Nach Verabschiedung des königlichen Dekrets wird das Energieministerium umgehend die ursprünglich für die zweite Jahreshälfte geplante Auktion für erneuerbare Energien starten.

Nach dem neuen Auktionsverfahren werden Projektentwickler auf Basis der prognostizierten Megawattstunden-Stromerzeugung bieten, anstatt wie bisher auf Basis der Leistungsfähigkeit. Derzeit warten in Spanien 430 GW an Solar- und Windprojekten auf die Genehmigung zum Netzanschluss. Bis 2030 will das Land lediglich weitere 50 Gigawatt an Kapazität für saubere Energieerzeugung hinzufügen. Ein zweites königliches Dekret wird derzeit dringend erarbeitet, um die Gefahr von Finanzspekulationen im Zusammenhang mit Netzanschlusslizenzen abzuwenden.

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